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Der Balkan bietet noch viel mehr als sehenswerte Filmkulissen und lockt nicht nur auswärtige Filmemacher an. Auch die Balkanstaaten selbst verfügen über eine junge und ambitionierte Filmindustrie, die immer wieder aufsehenerregende Produktionen hervorbringt und die es hierzulande – gemäß dem diesjährigem Motto – noch zu entdecken gibt.

Alle Filme werden, sofern in der Beschreibung nicht anders angegeben, in der Originalsprache mit englischen Untertiteln gezeigt.


"Anatomie des Weggehens"

Samstag, 27.02.2016

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FILMVORFÜHRUNG „Anatomie des Weggehens“
(Oliver Tataru, 2012, Rumänien/Deutschland, 75‘)
Ort: Monopol Kino am Nordbad, Schleißheimer Str. 127, München

Anatomie des Weggehens begleitet eine rumänische Familie, die zur Zeit der Ceauşescu-Diktatur nach Deutschland emigrierte, auf dem Weg der Erinnerung an die Jahre in der Heimat. Es ist die Erinnerung an eine Welt der Chancen- und Zukunftslosigkeit, der latenten Angst und des ständigen Kampfs ums Überleben. Auch die Motive der Entscheidung, die Heimat gegen das Freiheitsversprechen einer unbekannten Zukunft einzutauschen, werden zum Thema. (Mit anschließenden Filmgespräch)


"No One’s Child"

Montag, 29.02.2016

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FILMVORFÜHRUNG „No One’s Child“ (Vuk Ršumovic, 2014, Serbien, 95‘)
Ein abgeschiedener Wald in den Bergen Jugoslawiens. Hier wird in den späten 1980er Jahren ein Junge gefunden. Er gebärdet sich wie ein wildes Tier, ist verwahrlost und kann weder sprechen noch auf zwei Beinen laufen. Niemand weiß, woher er stammt und wie er überlebt hat.
Er erhält den Namen Haris und wird in ein Waisenhaus gebracht, wo er das Leben als Mensch in der Zivilisation lernen muss.


"Zivan makes a punk festival"

Dienstag, 01.03.2016

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Zivan organisiert regelmäßig Punkfestivals für die Bewohner seines kleinen Heimatdorfes in Serbien. Dieses Mal möchte er dafür sogar eine internationale Band engagieren. Doch ist die Welt wirklich bereit für seine Festivals? Erst als Zeit- und Geldprobleme immer größer werden, beginnt Zivan, der Realität ins Auge zu blicken.


"Der serbische Anwalt"

Dienstag, 01.03.2016

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Von 2008 bis 2012 dauerte der Den Haager Gerichtsprozess gegen Radovan Karadzic, den ehemaligen Parlamentspräsidenten von Bosnien und Herzegowina, der für das Massaker von Srebrenica und somit für den Tod unzähliger seiner eigenen Landsleute verantwortlich gemacht wird. Für seinen Anwalt Marko Sladojevi? bedeutet dies, genau den Mann zu verteidigen, gegen den er und seine Familie zehn Jahre zuvor noch selbst gekämpft haben. Regisseur Aleksandar Nikolic begleitet den Juristen, der mit dieser drastischen Herausforderung fertig werden muss.


 "Kosma"

Mittwoch, 02.03.2016

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„Kosma“ zeigt eine Seite des Kosovo, die nur selten erwähnt wird: den Alltag, das Leben außerhalb von Nachrichten und Politik. Das Radionetzwerk „Kosma“ stellt hier seit zehn Jahren die einzige Verbindung zwischen den isolierten serbischen Gemeinschaften im Land dar und gibt seinen Hörern eine Stimme.


"The Lesson"

Mittwoch, 02.03.2016

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Als die Lehrerin Nadeshda einen Schüler ihrer Klasse als Dieb entlarvt, erteilt sie ihm eine Lektion über Recht und Unrecht. Kurz darauf jedoch gerät sie selbst durch Geldprobleme, die ihr Mann verschuldet hat, in die Fänge von Kredithaien.


"Dorf ohne Frauen"

Donnerstag, 03.03.2016

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Mitfühlend und humorvoll zugleich begleitet Regisseur Srdjan Sarenac drei einsame Brüder aus einem verlassenen Dorf in Serbien, die in einem albanischen Ort, in dem es hauptsächlich Frauen gibt, endlich Partnerinnen finden wollen. Anhand der bodenständigen Protagonisten bietet der Film einen authentischen Einblick in das ländliche Leben in Serbien und Albanien.


"Inferno"

Donnerstag, 03.03.2016

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„Inferno“ erzählt vom täglichen Überlebenskampf eines jungen, arbeitslosen Ehepaars. Durch die weltweite Wirtschaftskrise verschärft sich seine Lage, aus der es scheinbar kein Entrinnen gibt. Denn wie sollen Einzelne gegen die Ungerechtigkeit kämpfen, die die unsichtbare Autorität des Kapitalismus hervorbringt?


"Chuck Norris vs. Communism"

Freitag, 04.03.2016

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Rumänien in den 1980er Jahren. Das kommunistische Regime Ceausescus versucht alles, um sein Land von westlichen Einflüssen abzuschotten und lässt ausländische Filme rigoros zensieren. Durch illegale Raubkopien gelangt die US-Popkultur jedoch trotzdem ins Land. Chuck Norris und Arnold Schwarzenegger werden auch in Rumänien bekannt – und haben alle die Stimme von Irina Nistor, die den Großteil der auf dem Schwarzmarkt verkauften Filme synchronisierte und so zu einem Freiheitssymbol wurde. Regisseurin Ilinca Calugareanu folgt der Geschichte dieser Videokassetten.


"Babai"

Freitag, 04.03.2016

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Kosovo in den 1990er Jahren. Gesim und sein Sohn Nori verdienen sich ihren Lebensunterhalt durch den Verkauf von Zigaretten. Gesim will dieses Leben jedoch hinter sich lassen und nach Deutschland flüchten. Und zwar ohne seinen erst zehnjährigen Sohn. Nori versucht erfolglos, seinen Vater daran zu hindern, und bleibt allein zurück. Wutentbrannt beschließt der Junge, seinem Vater zu folgen.


"Do Balcak"

Samstag, 05.03.2016

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Mazedonien 1907. Nur wenige Jahre ist es her, dass der Aufstand des Landes gegen seine türkischen Besatzer scheiterte. „To the Hilt“ erzählt mit parodistischen Elementen von der Vierecksbeziehung zwischen einem mazedonischen Rebellen, einem türkischen Offizier, einem reichen Mazedonier, der von seinem Studium in Westeuropa zurückkehrt und einer selbstbewussten jungen Frau, die mit allen drei Männern zugleich flirtet.


KURZFILMPROGRAMM

Sonntag, 06.03.2016

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"The Chicken"
"The Day on the Drina River"
"Real Man´s Film"

"The Chicken"

"Real Man´s Film"


"Der Wald ist wie die Berge"

Donnerstag, 10.03.2016

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Völlig anders, als wir es gewohnt sind, leben die Bewohner einer Roma-Siedlung in der rumänischen Provinz nahe der Kreisstadt Sfântu Gheorghe. Isoliert vom technischen Fortschritt bestreiten die ortsansässigen Roma ihr Leben von dem, was die Natur ihnen bietet. Doch auch wenn Dorf-Vorsteher Aron die Zukunft für seine Gemeinschaft düster sieht, weil sich ohne Geld in der Politik nichts erreichen lässt, werden die Roma in ihrer Lebensweise bestärkt, denn ihre Armut machen sie durch nicht-materielle Werte wett: Ein enormes Zusammengehörigkeitsgefühl, Respekt und Glauben. (Mit anschließenden Filmgespräch).


Veranstalter

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Veranstalter der Balkantage ist der 1992 gegründete Migrantenverein Hilfe von Mensch zu Mensch e.V. Informationen zum Verein finden Sie unter: www.hvmzv.de.

Pressekontakt

Hilfe von Mensch zu Mensch e.V.
Muhjidin Musinbegovic
muhjidin.musinbegovic@hvmzm.de

Förderung

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Kooperation

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